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Wichtig!
Alle Backzutaten müssen Zimmertemperatur haben.
Sie lösen die Hefe unter Zugabe von Honig oder Zucker in warmem Wasser auf und
lassen dieses ca. 10 Minuten gehen. Die warme Brotbackmischung in eine Schüssel geben,
evtl. noch Gewürze dazumischen, den Hefevorteig und das Salz sowie die angegebene Menge
Flüssigkeit zugeben und kräftig kneten, mit Knetmaschine, Küchenmaschine oder von Hand.
Den Teig in der Schüssel etwas gehen lassen (ca. 30 Minuten) nochmals durchkneten.
Laib oder Kipf formen, dann in eine gut gefettete Form oder in ein bemehltes Körbchen
geben und an einen warmen Ort nochmals gehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.
Backofen vorheizen auf 225 - 250°C. Die Form mit dem gegangenen Teig in den heißen Backofen
(untere Schiene) stellen oder Brot vom Körbchen auf ein bemehltes Blech stürzen und ca. 1 Stunde
backen (je nach Brotgröße, evtl. bei ausgeschaltetem Herd nachbacken). Wichtig ist, dass das
Brot gut ausgebacken wird, dann schmeckt es am besten.
Die ersten 20 Minuten den Backofen nicht öffnen, danach ab und zu nachschauen.
Ist das Brot schon sehr dunkel, stellen Sie die Temperatur etwas zurück. Wollen
Sie eine richtig glänzende Oberfläche? Bepinseln Sie das Brot zehn Minuten bevor es
fertig ist mit Wasser und stellen es nochmals in den Backofen. Das Brot nach dem Backen
gleich aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Wichtig!
Zum Backen zwei Tassen heißes Wasser auf das Blech stellen.
Salz und Hefe nicht zusammen kommen lassen.
Die häufigsten Brotfehler und ihre Ursache sind:
| Brotfehler |
Ursache |
| Zu flache Brotform |
Teig zu weich, zuviel gegangen, kalter Ofen |
| Das Brot krümelt |
Teig zu fest, zu wenig geknetet, zu trocken |
| Die Krumme ist gerissen |
Teig zu fest, zu wenig gegangen |
| Rinde backt von Krumme ab, Hohlräume im Brot |
zu viel gegangen, zu fester Teig |
10 goldene Backregeln:
- Wenn Sie Brot/Hefeteig backen wollen, sollte Ihre Küche warm und zugfrei sein (ca. 20°C)
- Ihre Zutaten, insbesondere Mehl, sollte Zimmertemperatur haben. Dies erreichen Sie,
indem Sie diese am Vortag in einem Raum bereitstellen (ca. 20°C). die Flüssigkeiten
- wie Wasser oder Milch - auf ca. 35°C erwärmen,
dadurch erreichen Sie eine optimale Teigtemperatur von ca. 25 - 27°C.
- Flüssigkeiten nach und nach zu Mehl geben, da die Flüssigkeitsaufnahme von Mehl zu Mehl
verschieden ist. Geben Sie zuerst also nie die ganze Menge zu, sondern erst ¾ und
dann nach Gefühl langsam mehr. Der Teig soll elastisch und nicht zu fest sein.
- Der Teig muss immer gut durchgeknetet werden. Achtung: Mit der Küchenmaschine können
Sie Ihren Teig überkneten.
- Lassen Sie den Teig lange genug gehen. Decken Sie ihn mit einem Tuch ab und stellen
Sie ihn an einen warmen Platz. Hefeteige müssen sich verdoppeln, Teige mit Sauerteig
sollen etwas um die Hälfte zunehmen. Ein Eindruck mit dem Finger muss sich sofort
wieder schließen.
- Den Backofen immer lange genug vorheizen, damit die Backtemperatur beim Einschieben
erreicht wird. Evtl. können Sie den Ofen stärker vorheizen und beim Einschreiben
niedriger stellen.
- Große Brote (ab ca. 1500g) oder Brote mit grobem Mehl/Schrot immer auf die untere Schiene
schieben. Kleine Brot, Brötchen und Kuchenbrote immer auf die mittlere Schiene. Bei
fallender Temperatur backen. Anfangstemperatur 230° - 250°C, wenn die Oberfläche der
Gebäcke leicht braun wird, auf 180° - 200°C zurückschalten und ausbacken.
- Damit das Brot besser aufgeht, kann mit Wasserdampf gearbeitet werden. Sie stellen eine
Schale mit heißem Wasser in den Ofen. Bei Roggen- oder Schrotbroten empfiehlt es sich,
einige Minuten vor dem Hineinschieben das Gefäß mit Wasser in den Ofen zu stellen, damit
sich genug Dampf entwickeln kann.
- Das Brot ist gut durchgebacken, wenn es beim Anklopfen der Unterseite hohl klingt.
Bei Kastenbroten und Broten mit Füllungen sollten Sie die Garprobe mit einem Holzstäbchen
machen. Bleibt es trocken, ist das Brot gar.
- Beim Auskühlen das Brot auf ein Gitter geben - nie auf Steinplatten.
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