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Historie

Bereits vor dem Jahr 1255 wurde in Gößmitz bei Bad Staffelstein eine Mühle erbaut.

Neben der Tatsache, dass sie das Mühlen-Sterben "überlebt" hat, ist vor allem der Umstand bemerkenswert, dass sie sich nachweislich seit zehn Generationen in Familienbesitz befindet. Heute werden in dem traditionsreichen Betrieb unter anderem Produkte hergestellt, die in der modernen Ernährung der Menschen einen festen Platz haben.

Einst war die Mühle Ultsch in Privatbesitz, später verleibte sich das Kloster Langheim das Gebäude ein. Die Eintragung, die dies dokumentiert, datiert aus dem Jahr 1419, als Gößmitz noch offiziell "Glüeßmetz" hieß. Die Eintragung von 1419 besagt, dass das Kloster Langheim eine Selde und die Mühle in Gößmitz besessen hat. Von anderen Grundherren wird hier nicht berichtet, allerdings bezog sich bspw. das Lehenbuch von 1586 nur auf den Besitz des Kloster Langheim, während der Besitz der anderen Grundherren nicht in Betracht gezogen wurde.

In einer Eintragung im Jahr 1732 ist festgehalten, dass damals zur Lehenherrschaft des Klosters unter anderem noch "ein mühl und ein lehenbahrer Hoff" gehörten. Die Mühle befand sich in den Händen der Familie Ulsch:"Hannß Ulsch - modo Carl Ulsch" hieß es in dieser Eintragung. Die Mühle befindet sich seit 1693 in Familienbesitz.

Das heutige Mühlengebäude wurde 1856 mit weißen Sandsteinen errichtet, die aus dem nach der Säkularisation geschliffenen Kloster Langheim stammten. Bis 1927wurde hier das Getreide noch mit Mühlensteinen gemahlen. Angetrieben wurden diese über ein sogenanntes "oberschlechtiges" Wasserrad. 1930 wurde zusätzlich zur Wasserkraft ein Elektromotor installiert, und 1935 ein zusätzlicher Dieselmotor.

Ultsch Mühle, Gößmitz im Jahr 1961
Ultsch Mühle, Gößmitz im Jahr 1961

Das frühere Mühlenrad, das bis 1937 seinen Dienst tat, hatte einen Durchmesser von sechs Metern, das Wassergefälle betrug 6,60 Meter. Im Jahre 1937 wurde das alte Mühlenrad von Nikolaus Ultsch, dem Großvater von Ludwig Ultsch, durch eine Francis-Turbinenanlage ersetzt.

Die Mühle Ultsch wurde seit jeher als Mahl- und Schrotmühle genutzt, ehe Jakob Ultsch, der Vater des heutigen Besitzers Ludwig Ultsch, 1960 hier noch einen Landhandel aufbaute. Seit 1978 wird hier Getreide aller Sorten von den umliegenden Landwirten angenommen. Nach ständigen Erweiterungen der Lagerkapazitäten können seit dem Jahr 2001 nun mehr als 3.000 Tonnen Getreide gelagert werden.

Den heutigen Familienbetrieb führt seit 1988 Müllermeister Ludwig Ultsch in der 10. Generation fort.

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